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Klabund: Sämtliche Werke, Band III: Dramen, Dritter Teil

Cromwell, Johann Fust, Der Fächer (Libretto)

Series:

Edited by Hans-Gert Roloff

This text edition is the third part on drama in the Klabund - Complete Works series. The series deals with the works of German author Klabund (1890, Poland -1928, Switzerland). This volume, focuses on Cromwell, Johann Fust, and Der Fächer (Libretto). It forms an indispensable basis for any further involvement with the author and his plays.
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"Spazieren muß ich unbedingt"

Robert Walser und die Kultur des Gehens

Edited by Reto Sorg and Annie Pfeifer

Die Kultur des Gehens entwickelt sich parallel zur mechanisierten Fortbewegung in Eisenbahn und Automobil und knüpft an die alte Tradition an, die zwischen Gehen, Denken und Schreiben Korrespondenzen entdeckt. Walser setzt seinen romantischen Vorläufern und den urbanen Flaneuren seiner Zeit in seinem Schwellentext Der Spaziergang von 1917 eine eigene, selbstreflexive Gangart entgegen.

Die deutsch- und englischsprachigen Beiträge untersuchen Walsers Spazieren als poetisches Konzept und als Schreibbewegung, als Form der Naturästhetik und als Absage an die Alpenideologie, im Kontext der Psychiatrie und im Vergleich zu Lessings ambulanter Rhetorik, Lucius Burckhardts Promenadologie sowie den zeichnerischen und architektonischen Spaziergängen von Paul Klee und Adolf Loos.
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Edited by Lucas Marco Gisi, Annie Pfeifer and Reto Sorg

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Pariser und Kölner Lebensjahre (1802–1808)

Erster Teil (Juni 1802–Dezember 1805). Kommentar

Edited by Hans Dierkes

Der Band kommentiert Friedrich und Dorothea Schlegels Briefwechsel während ihres Aufenthaltes in Paris und Köln von Mitte 1802 bis zum Beginn der ersten provisorischen Professur Schlegels in Köln Ende 1805.

Der Kommentarband erschließt Überlieferungsgeschichte, Druckgrundlage und Vernetzung der Briefe. Vor allem aber klärt er einlässlich – im literaturgeschichtlichen wie im werkgeschichtlichen Kontext – die bislang von der Schlegelforschung wenig beachteten biografischen, historisch-politischen und schriftstellerischen Hintergründe von Dorothea und Friedrich Schlegels Aufenthalt in Paris und Köln bis Ende 1805. Dabei können nicht nur bisherige Missverständnisse berichtigt werden, sondern es werden auch neue Dokumente – insbesondere zur Würzburger und Kölner Berufungsgeschichte – erschlossen und der Forschung erstmals zugänglich gemacht.
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Anthropologie und Ästhetik

Interdisziplinäre Perspektiven

Edited by Britta Herrmann

Die Kategorie des Menschseins wird aufgrund wechselnder Wissensbestände und Orientierungskrisen immer wieder neu bestimmt. Das Ästhetische ist damit eng verbunden.
›Aisthesis‹ ist eine an den menschlichen Körper gebundene Form der sinnlichen und empfindenden Wahrnehmung, ein vorrationaler ›way of worldmaking‹ (Nelson Goodman), der den Bezug des Menschen zu sich und seiner Welt, letztlich die menschliche Seinsweise, moduliert. Ästhetische Vorstellungen grundieren aber auch die Idee des Humanen, die Normen menschlicher Handlungsweisen. Ästhetische Erkenntnis- und Ausdrucksformen sind Teil eines ›selbstgesponnenen Bedeutungsgewebes‹ (Clifford Geertz) der Kultur, das die Grenzen und das ›Andere‹ des Menschen bzw. des Menschlichen bestimmt (etwa in Form von kulturspezifischen Bildern, Mythemen, Narrativen, Dramen). Aus einer breit interdisziplinär angelegten Perspektive vereint Britta Hermann Einblicke in die Wechselwirkungen zwischen anthropologischen Fragestellungen und ästhetischen Formationen.
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Ichtexte

Beiträge zur Philologie des Individuellen

Edited by Maren Jäger, Till Dembeck and Christopher Busch

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Series:

Edited by Bo Andersson, Lucinda Martin, Leigh Penman and Andrew Weeks

Jacob Böhme (1575–1624) is famous as a shoemaker and spiritual author. His works and thought are frequently studied as a product of his mystical illumination.
Jacob Böhme and His World adopts a different perspective. It seeks to demystify Böhme by focusing on aspects of his immediate cultural and social context and the intellectual currents of his time, including Böhme’s writing as literature, the social conditions in Görlitz, Böhme’s correspondence networks, a contemporary “crisis of Piety”, Paracelsian and Kabbalistic currents, astrology, astronomy and alchemy, and his relationship to other dissenting authors. Relevant facets of reception include Böhme’s philosophical standing, his contributions to pre-Pietism, and early English translations of his works.
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Edited by Stefan Matuschek and Sandra Kerschbaumer

Als Epoche ist Romantik Vergangenheit, als Phänomen bleibt Romantik aktuell. Das Buch will erklären, wie beide miteinander zusammenhängen.

Bis heute werden Literatur, Filme, Musik, aber auch Lebenspraktiken und Weltanschauungen als „romantisch“ bezeichnet. Der Band untersucht, worauf sich diese Bezeichnung gründet und was sie mit der historischen Romantik verbindet. Die These ist, dass die historische Romantik durch Modellbildungsprozesse in zeitlich späteren Phasen fortwirkt. Solche Prozesse werden in exemplarischen Fallstudien analysiert: Welche prägnanten Modelle von Romantik lassen sich in den Künsten, aber auch in der sozialen Lebenswelt und der Wissenschaft beobachten? Welche Darstellungs-, Deutungs- und Handlungsmuster bilden sich heraus, die für die weitere Wirkungsgeschichte von Bedeutung sind?
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Der Vers im Drama

Studien zur Theorie und Verwendung im deutschsprachigen Sprechtheater des 20. und 21. Jahrhunderts

Jörg Wesche

»Man sollte wirklich alles, was sich über das Gemeine erheben muß, in Versen, wenigstens anfänglich konzipieren.« Schillers an das Drama gerichtete Forderung scheint wenig aktuell. Das Theater steht unter Geboten der Selbstbefreiung von Autor und Text; Literaturtheater konkurriert mit postdramatischen Spielformen.
In dieser Situation entwickelt der Vers gleichwohl eine kaum gesehene Produktivität. Die Studie untersucht daher Möglichkeiten seiner ästhetischen Aktivierung im Sprechtheater des 20. und 21. Jahrhunderts. Detailstudien fokussieren auf deutschsprachige Dramenautoren wie Hofmannsthal, Schnitzler, Hauptmann, Brecht, Jahnn, Mickel, Bernhard, Jandl und Ostermaier. Entworfen wird zudem erstmals eine zwischen Literatur- und Theaterwissenschaft verankerte Theorie zum Gebrauch metrischer Formen im Drama.
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Katrin Max

Auch in jüngerer Zeit noch ist die literaturwissenschaftliche Forschung darauf fokussiert, in der DDR-Literatur vornehmlich Lebenswelten arbeiterlicher Milieus gespiegelt zu finden. Eine intensive Auseinandersetzung mit den Texten erweist jedoch, dass darüber hinaus Aspekte des Bürgerlichen von nicht zu unterschätzender Bedeutung sind. Elemente von Bürgerlichkeit und bürgerlicher Kultur sind auf der inhaltlichen Ebene ebenso zu erkennen wie hinsichtlich der vermittelten geistesgeschichtlichen und sozialhistorischen Kontexte. Außerdem treten sie formal z. B. durch Gattungskonventionen und bestimmte literarische Schreibweisen in Erscheinung. Das wird im vorliegenden Buch anhand eines umfangreichen Textkorpus nachgezeichnet. Beginnend bei den Aufbauromanen der frühen 1950er Jahre wird die Frage der Bürgerlichkeit im 20. Jahrhundert im Kontext der DDR-Literaturgeschichte neu perspektiviert. Neben spezifischen Transformationen sind dabei vor allem die Kontinuitäten von Belang.