VERS STATT PROSA. Schreiben gegen den Strom im Frankreich des ausgehenden Mittelalters

in Eulenspiegel trifft Melusine
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In Frankreich beginnt der Triumphzug der Prosa im 13. Jahrhundert, aber besonders im didaktischen Bereich bleibt der Vers, unter dem Einfluss des Rosenromans, eine wichtige Ausdrucksform des ausgehenden Mittelalters. In Versen redigierte epische Dichtungen und Abenteuerromane werden jedoch nach einem letzten Aufblühen am Hofe Philipp des Schönen selten und sind meist in einer einzigen Handschrift überliefert. Umso erstaunlicher ist es, dass Froissart, Cuvelier und Coudrette im ausgehenden 14. Jahrhundert auf den Vers zurückgreifen, um einen Artusroman, das Leben Du Guesclins oder die Geschichte der schönen Melusine zu schreiben. Es soll hier den ästhetischen und ideologischen Gründen nachgegangen werden, die eine solche Wahl begründen: Welchen Status hat in Frankreich die Verserzählung, die mit der Renaissance zu neuen Ehren gelangen wird, gegenüber der Prosa und dem im 15. Jahrhundert beliebten Prosimetrum?

Eulenspiegel trifft Melusine

Der frühneuhochdeutsche Prosaroman im Licht neuer Forschungen und Methoden

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