AUFSTEIGER UND BANKROTTEURE: Herkunft, Leistung und Glück im Hug Schapler und im Fortunatus

in Eulenspiegel trifft Melusine
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Der Hug Scheppel Elisabeths von Nassau-Saarbrücken bzw. der Hug Schappler und der Fortunatus präsentieren den Variantenreichtum der frühneuzeitlichen Prosaromane eindrucksvoll: Während Elisabeths Prosabearbeitung französischsprachiger Chanson-de geste-Dichtung, die den Beginn der Gattung markiert, noch in einen adligen Entstehungs- und Rezeptionskontext gehört, gilt der anonym überlieferte Fortunatus als typischer Repräsentant des Literaturgeschmacks der aufstrebenden Stadtbürger. Trotz aller Differenzen zwischen beiden Texten, die möglicherweise weniger Gegensätze, sondern viel mehr eine Entwicklung repräsentieren, zeigt sich, dass die Erfolge und Misserfolge der Protagonisten und ihrer Verwandten auf vergleichbare Ursachen zurück geführt werden. Beide Prosaromane führen vor, wie Aufstieg und Bankrott durch die Herkunft des Einzelnen und durch seine Leistung gefördert werden kann, aber auch wie der Faktor Glück jede Berechenbarkeit vereitelt.

Eulenspiegel trifft Melusine

Der frühneuhochdeutsche Prosaroman im Licht neuer Forschungen und Methoden

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