WER SAGT DAS?. Zum Kampf um die Sprecherrolle im Eulenspiegelbuch

in Eulenspiegel trifft Melusine
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Das Eulenspiegelbuch regt nicht nur seit mindestens 500 Jahren die Fantasie immer neuer Generationen von Benützern und Bearbeitern an, sondern seit 150 Jahren auch die von Forschern. Die Wende von der alten zur “Neuen Philologie” hat neue Begriffe und Konzepte ins Spiel gebracht, wie Performanz, Performativität und Konstativität, Varianz und Autorität, Körper und Verkörperung, Präsenz und Repräsentation, Medialität und Intermedialität, und alte Begriffe, wie Autor und Text, neu benützt. Mit ihnen soll den alten Fragen nach Eulenspiegels Körper, Sprachgebrauch und Sprachtheorie sowie seiner Bosheit nachgespürt werden, besonders aber seinem Machtkampf mit den Bearbeiter-Autoren verschiedener Fassungen, wie er sich im Verhältnis von direkter, indirekter und unbestimmbarer Redewiedergabe niederschlägt.

Eulenspiegel trifft Melusine

Der frühneuhochdeutsche Prosaroman im Licht neuer Forschungen und Methoden

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