KÖRPERRHETORIK UND -SEMIOTIK DER VOLKSTÜMLICHEN FIGUREN AUF DER BÜHNE

in Anthropologie und Medialität des Komischen im 17. Jahrhundert (1580-1730)
Restricted Access
Get Access to Full Text

Subject Highlights

 

Abstract

Im Mittelpunkt der folgenden Reflexionen stehen performative Aspekte des Komischen, und zwar die Merkmale des komisch-lustigen bis grotesken Körpers auf einer Bühne. Nach der vielfältigen, uneinheitlichen Praxis der Wanderbühnen, bei der Gestik, Mimik und akrobatische Spiele eine wesentliche Rolle spielten, wurde gerade an der Wende zum18.Jahrhundert, zumal in Tanzlehrbüchern, eine regelrechte, spezifische Kunst der komisch-burlesken Bewegung fixiert, nicht zuletzt um sich vom vornehmen, noblen ‘habitus corporis’ der oberen Gesellschaftsschichten abzuheben. An einigen ausgewählten Beispielen wird konkret gezeigt, mit welchen ästhetischen Mitteln und zu welchen Zwecken eine solche Körperrhetorik und -semiotik der volkstümlichen Figuren (insbesondere des Bauern), in Schauspielen (Komödien, Schimpfspielen, Balletten) eingesetzt werden kann.

Table of Contents

Information

Metrics

Metrics

All Time Past Year Past 30 Days
Abstract Views 20 20 4
Full Text Views 19 19 12
PDF Downloads 5 5 2
EPUB Downloads 0 0 0

Related Content