VON BOTTOM ZU PICKELHERING. Die Kunst des komischen Schauspiels in Shakespeares A Midsummer Night’s Dream und Gryphius’ Absurda Comica

in Anthropologie und Medialität des Komischen im 17. Jahrhundert (1580-1730)
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Der Aufsatz hat das Verhältnis von Gryphius’ Absurda Comica zu Shakespeares A Midsummer Night’s Dream zum Gegenstand. Im Zentrum stehen dabei nicht literarische, sondern theatralische Elemente, wie sie von den Englischen Komödianten auf deutschen Bühnen in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts eingeführt wurden. Die These ist, dass es sich bei Gryphius’ Komödie – in einer ihrer Facetten – um ein metatheatralisches Drama handelt. Dies wird besonders an der Doppeldeutigkeit des Pickelherings, dem Inbegriff des professionellen Schauspielers, deutlich. Dieser Narr, dessen Ursprünge im clown des frühen elisabethanischen Theaters liegen, ist in der Absurda Comica dramatische Rolle, theatralischer Typus sowie paradigmatischer Schauspieler und als solcher auch innerfiktional Kopf einer Schauspieltruppe, die eine Komödie über dilettantische Handwerksgesellen inszeniert.

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