THEORIEN LITERARISCHER KOMIK UND PRAXIS KRITISCHER SATIRE. Dialogisch-publizistische Reflexionen und Inszenierungen des Witzes in Christian Thomasius’ früher deutsch sprachiger Literaturkritik um 1700

in Anthropologie und Medialität des Komischen im 17. Jahrhundert (1580-1730)
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Abstract

Christian Thomasius’ Monatsgespräche markieren als periodische, aktuelle und öffentliche Auseinandersetzung mit Neuerscheinungen eine tiefe mediale Zäsur in der Geschichte der Literaturkritik. Sowohl in den dialogischen Besprechungen des ersten Jahrgangs als auch in den Rezensionen des zweiten Jahrgangs werden ausführlich und kontroversiell verschiedene Ausprägungen von Humor und Witz in der Literatur und deren Legitimität erörtert. Die Satire als eine dieser Formen wird nicht bloß theoretisch reflektiert, sondern immer wieder auch als Strategie negativer Buchkritik eingesetzt. Dabei rekurriert Thomasius auf das tradierte frühneuzeitliche Satirekonzept und tadelt demgemäß ‘missratene’ Texte noch genau so wie menschliche Laster.

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