Vier Rätsel aus dem sechzehnten Jahrhundert

Four Riddles from the Sixteenth Century

In: Amsterdamer Beiträge zur älteren Germanistik
View More View Less
  • 1
  • | 2

Abstract

Folio 55verso of manuscript Serrure (kbr Brussel, ii 144) contains four puzzling riddles, which the authors describe and solve here.

Abstract

Folio 55verso of manuscript Serrure (kbr Brussel, ii 144) contains four puzzling riddles, which the authors describe and solve here.

1 Vorwort

Inhalt unseres Beitrags ist die mögliche Lösung einiger Rätsel aus der Handschrift-Serrure (kbr Brussel ii 144). Die Handschrift ist eine besondere, weil sie aus drei sehr ungleichen Teilen besteht. Nicht nur der Inhalt der Teile, sondern auch die Zeit der Überlieferung unterscheiden sich. In dem Gebiet, wo die Handschrift entstand, in der Nähe von Venlo und dem deutschen Geldern, fand ein kultureller Austausch statt. Darum wundert es nicht, dass die meisten Texte in einer niederländisch-deutschen Mischsprache geschrieben wurden. Der Inhalt besteht größtenteils aus Gedichten, geistlichen Texten, Liebesliedern, Trinkliedern, Rezepten, Rätseln und einem Text über Schlaraffenland. Tervooren (2006, 324) nennt diese Handschrift ein Hausbuch, das “seinen Sitz im Leben” in Freundeskreisen, Bruderschaften, Schulen und Gilden hat. Diese Texte wurden im 16. (und 17.?) Jahrhundert gesammelt und aufgeschrieben. In den ersten beiden Teilen findet man mehrere Rätsel und rätselhafte Sprüche; im ersten Teil (fol. 1r–120r) sieben sogenannte etzelicke vraegen (i, 17),1 39 rätselhafte Sprüche (i, 45),2 eine Predigt (Sermo), die aus sprachlich schleierhaften reimenden Versen besteht (i, 29),3 und weiter drei cisioiani (i, 21, 61, 62)4 und die vier Rätsel (i, 57–60), für die wir um Aufmerksamkeit bitten, weil sie niemand ‒ auch Priebsch nicht ‒ bis jetzt beachtet hat. Der zweite Teil beinhaltet fast ganz ein hochdeutsches Rätselbuch mit insgesamt 236 Rätseln (ii, 2–11), die teilweise bekannt sind aus dem Straßburger Rätselbuch (vgl. Braekman 1985).

In vielen mittelalterlichen Handschriften trifft man, vor allem seit dem 15. Jahrhundert, Rätsel in Prosa und Reimpaarstrophen; überliefert sind Rätsel in ma. lateinischer, byzantinischer, deutscher, romanischer, englischer, skandinavischer, slawischer und türkischer Literatur. Was den Inhalt betrifft, zeigen sie die Lebenswelt der Klöster, der Schule, der bäuerlichen oder bürgerlichen Welt (Schupp 1999, 463ff.). Rätsel sind Denkaufgaben, meist bildhaft-konkrete Umschreibungen eines Gegenstandes oder Vorganges, einer Person u.ä. Zu unterscheiden sind nicht-lösbare Rätsel, die meist Wissens- oder Weisheitsfragen religiösen oder philosophischen Inhalts betreffen, und lösbare Rätsel, in spielerischer Form, die es mit Witz und Verstand zu lösen gilt, oder die gelöst werden müssten, wenn die Antwort nicht schon gegeben wäre. Einige Beispiele aus kbr Brussel, ii 144 mögen dies verdeutlichen:

(i, 17.1) WElick is dat mynste dynck van mynnen /
dattet meiste dat herte sterckt van bynnen
Dat eyn fruntelick aensien;
(i, 45.10) Wilck is dye meiste fruntelickheit
daer dye mynst baet aen ligget
eyns kussen;
(ii, 2.7) Rat wo myt die leudt am meysten dreck machen
Antwort: Myt essen vnd myt drincken.

Bei Sermo handelt es sich bei den ersten Sätzen teilweise um Unsinnlatein; manche Wörter erhalten vielleicht einen Sinn, wenn man sie umdreht:

(i, 29) Eumoldon acinagro [l. organica] epire et mulepot
guttepita sutkaff [l. factus] et sutot [l. totus]
nemat [l. tamen] et laude debitoria
melodiam modulans a nostra gloria

Obwohl die Textausgabe der Handschrift-Serrure noch nicht definitiv fertig gestellt wurde, wollen wir hier doch aus dem ersten Teil einige sehr kurze Texte vorlegen, ein paar Rätsel oder rätselhafte kurze ‘Sätze’ auf fol. 55v, wobei die Antwort nicht mitüberliefert wurde. Und natürlich sind wir nach möglichen Antworten auf die Suche gegangen. Obwohl man sagen muss, dass vier Rätsel insgesamt ungefähr die Hälfte von fol. 55v einnehmen, geht es bei den Rätseln eigentlich nur um sechs Textzeilen. Wie sich das verhält, wird hier näher erklärt. Das Problem bei diesen Texten ist die Bezeichnung der Zeilen; weil einige Rätsel auf rebusartige Weise wiedergegeben sind, unter anderen mit kleinen Zeichnungen, nehmen sie mehr Platz als gebräuchlich ein. An erster Stelle werden wir die Rätsel beschreiben.

abb. 1
abb. 1

Hs. Serrure (kbr Brussel, ii 144) folio 55v, obere Hälfte

Citation: Amsterdamer Beiträge zur älteren Germanistik 77, 3-4 (2017) ; 10.1163/18756719-12340097

© koninklijke bibliotheek van belgië

2 Beschreibung der Rätsel

2.1 Rätsel 1

Man sieht zwei Notensysteme mit vier Notenlinien, als ob es um eine gregorianische Notenschrift geht. Im oberen Notensystem gibt es einen Taktstrich. Am Anfang beider Notensysteme sind ein oder zwei Notenschlüssel zu sehen, bei der ersten und bei der dritten Notenlinie. Auf die Linien wurden Noten notiert. Unter den Notensystemen steht:

A ce sede cia seria caret inuidia / Nolj dari ci do ne.

uidia steht mit einem Verweisungszeichen (einer Art Haken) über caret in.

Unter dem zweiten Notensystem sieht man zwischen Nolj und dari und zwischen ci und do zwei kleine Zeichnungen: ein rotes Herz mit schwarzem Umriss und einen Kreis, worin unten zwei kleine Wellenlinien und oben drei Punkte. Vielleicht wurden hiermit Wolken, Sonne, Mond und ein Stern wiedergegeben.

2.2 Rätsel 2

Zu sehen sind einige lateinische Wörter: lete et non und zweimal der Ausgang mus (wie zum Beispiel in ‘sumus’ oder ‘habemus’). Zwischen lete und dem ersten mus steht fünfmal ein a, in der Art der Fünf auf einem Würfel. Zwischen non und dem zweiten mus steht sechsmal ein e, in der Art der Sechs auf einem Würfel.

2.3 Rätsel 3

Das Rätsel besteht aus zwei Zeilen mit den folgenden Buchstaben:

.viij. si mi so .viij. ich sy
.viij. si mi nyet noch myn .viij. xs

Die Punkte links und rechts von viij weisen darauf hin, dass man .viij. als die Zahl acht lesen muss.

2.4 Rätsel 4

Rätsel 4 nimmt eine Zeile ein, mit den Buchstaben:

vn ren is ffn een ln lanck

Wahrscheinlich geht es um verkürzte Wörter; nur in is, een und lanck fehlen keine Buchstaben.

3 Lösungen der Rätsel

Für die Lösung der Rätsel fangen wir nicht mit Rätsel 1 an, weil es uns vor die größten Probleme stellt. Wir gehen von leicht zu schwierig vor. Das heißt: Zunächst geben wir die Lösung von Rätsel 3, dann folgt die von Rätsel 2 und Rätsel 4, und schließlich folgt die Lösung der Notensysteme.

3.1 Rätsel 3

Als erstes lesen wir die Zahl acht nicht als Zahl sondern als Verbform, 3. en 1. Person Singular. Dann steht in der ersten Zeile: acht si mi so acht ich sy ‘achtet sie mich, dann achte ich sie’. In Zeile zwei wird der Text nun: acht si mi nyet noch mynacht xs. Das x muss als ics gelesen werden und das letzte s als se; dann endet die Zeile mit … noch mynacht icsse ‘achtet sie mich nicht, dann verachte ich sie (doch) nicht’.

3.2 Rätsel 2

Die Lösung findet man, wenn die fünf a’s als mnl./mnd. vif, ergänzt mit einem a, gelesen werden. Selbstverständlich gibt es das Wort vifa nicht, aber viva schon, und zwar im Lateinischen; zusammen mit der Endung mus lesen wir die korrekte Form vivamus ‘leben wir!’. So verfahren wir auch mit sechsmal e : mnl./mnd. ses, ergänzt mit einem e. Aber sesemus ergibt kein korrektes lateinisches Wort. Wir schlagen darum vor, das erste s in ein c zu ändern, was kein großer Eingriff im mittelalterlichen Latein bedeutet. Weil der Klang vom ursprünglichen ses erhalten bleiben muss, verdoppeln wir das zweite s; mit der Endung mus wird das Resultat das lateinische cessemus ‘zaudern wir!’. Das Ganze hört sich jetzt an als: lete vivamus et non cessemus ‘leben wir fröhlich und zaudern wir nicht!’. Die Zahlen fünf und sechs eines Würfels werden wohl nicht zufällig gewählt worden sein, denn beide weisen hin auf einen guten Wurf beim Würfeln an einem Spieltisch, wie in einer Kneipe. Ein lateinisches Beispiel davon kommt aus einem Officium lusorum, einer ‘Spielermesse’:5

1. Vicime novalis zynke ses immolent Deciani
2a.Ses zinke abstraxit vestes, equum, cappam en pelles abstraxit confestim a possessore
‘Weiht dem Opfer eine Fünf und Sechs o Freunde hier am Spieltisch!
Fünf, Sechs gar, rauben Kleider, und Pferd, Pelz, Mantel, leider, rauben frech desgleichen sie dem Besitzer’

3.3 Rätsel 4

Obwohl man die ersten zwei Buchstaben (vn) als die Zahl seven/zeven lesen könnte, gehen wir doch von den Buchstaben v und n aus. Es gibt nämlich keine Punkte links und rechts von vn und außerdem ist das n nicht mit Punkten versehen, die angeben, dass ii anstatt n gelesen werden müsste. Das verkürzte ffn macht deutlich, dass Vokale ausgelassen wurden. Die Frage ist nur welche Vokale. Dies gilt auch für vn, ln und eventuell ren. Wir gehen davon aus, dass bei is, een und lanck nichts mehr hinzugefügt werden muss. Es wundert uns nicht, dass das u als Vokal oder als Konsonant ausgelassen wurde, aber das v als Vokal oder Konsonant geblieben ist. Das hat nämlich mit der Stelle zu tun, wohin das v kam: am Anfang der Zeile oder eines Wortes. Sowohl u als v können Vokal oder Konsonant sein. Die Schreibweise u oder v hängt von der Stelle im Wort ab. Ein paar Beispiele aus der Handschrift Serrure sind:

f. 1r Duodecim orbis conseruatiae
Duodecim abusiua
f. 2v Artur edel vorste ende here
Duegde ende eer was hir vormaels wert
ICh wolde dat ich hadde vp mynen dische

Ein v steht also am Anfang eines Wortes, an allen anderen Stellen wird ein u geschrieben (siehe auch fol. 55r, 15–18).6 Es ist anzunehmen, dass zwischen f und n (ffn) ein e fehlt; zwischen v und n (vn) könnte ein a oder ein e stehen. Dann lesen wir:

ven ren is ffen een ln lanck oder
van ren is ffen een ln lanck

Es gibt mehrere Möglichkeiten, die jedoch meistens zu Unsinnlösungen führen, wie z.B. van iaren (in vorgerücktem Alter) is effen een leuen lanck oder so ähnlich; oder etwas, das z.B. auf een elne (‘Elle’, oder 70 cm) lanck endet. Die Lösung, die wir vorschlagen, ist arbiträr

evenaren is oeffen een leuen lanck

aber erinnert an ein Sprichwort oder an eine Redensart; evenaren hat dann zwar die Bedeutung ‘in Einklang bringen; übereinstimmen’, eine Bedeutung, die veraltet ist (wnt iii [2–3], kol. 4285ev.). Oeffen bedeutet dasgleiche wie das moderne oefenen: (urspr.) ‘sich dauernd mit etwas beschäftigen’ (wnt x, kol. 38ev.).

3.4 Rätsel 1

Bei der Art und Weise, in der das Rätsel gelesen werden muss, hat Dr. Ulrike Hascher-Burger uns geholfen.7 Mit gregorianischem Gesang oder überhaupt mit Singen hat es nichts zu tun. Der Text scheint schon viel normaler, wenn die Noten als Syllaben gelesen werden: utremifasolla. Den Text kann man nun nach diesem Solmisationssystem oder als guidonische Silben lesen. Die erste Note in der ersten Zeile lesen wir nun als mi; mi bildet mit A und ce das Wort Amice. Dann folgen la und fa vor dem Wort sede. Dann fa, re, sol und la; mit cia liest man nun fare und solacia (das letzte l von sol wird vor la nicht ausgesprochen). Wir enden den ersten ‘Takt’ mit der Syllabe re. Den zweiten Takt lesen wir nun als sola miseria caret inuidia. Im zweiten Notensystem schließlich müssen außerdem die kleinen Zeichnungen wie folgt gelesen werden: das Herz als cor und der Kreis als O. Eine derartige sogenannte O-Initiale wird in Texten wohl öfter mit Linien, Gesichtern etc. aufgefüllt. In jener Zeile steht also: Noli recordari falaci O domine. Der ganze Text kann nun gelesen werden als:

Amice lafa sede fare solaciare
sola miseria caret inuidia
Noli recordari falaci O domine

Mit der Silbe fa ist es manchmal nicht gut möglich, korrekte Wörter zu bilden; wir schlagen darum vor, statt lafa das Wort lava zu lesen und fare durch vere zu ersezten. In der letzten Zeile schreiben wir falaci als fallaci. Die Sätze werden dann:

Amice lava sede vere solaciare8
sola miseria caret inuidia
Noli recordari fallaci O domine9

die übersetzt werden können als:

‘Freund, wasch dich, setz dich, zerstreu dich wirklich;
nur Elend bleibt Neid erspart;
trage keinem seinen Betrug nach, o Herr’

4 Schluss

Diese sechs Zeilen aus dem 16. Jahrhundert erinnern uns stark an sms-Texte, die nur die Aufgabe haben konnten, dem Leser Mut und Spaß zu bereiten. Abschließend können wir folgern, es waren alltägliche Weisheiten, nur in fremder Form wiedergegeben.

Footnotes

* Wir danken Rob Brouwer (Amsterdam) für seine Hilfe.

Literatur

  • Blaise 1975: A. Blaise, Lexicon Latinitatis Medii Aevi, Turnhout.

  • Braekman 1985: Willy L. Braekman, Hg., Een Nederlands raadselboek uit de zestiende eeuw, Brüssel.

  • Brandis 1968: Tilo Brandis, Mittelhochdeutsche, mittelniederdeutsche und mittelniederländische Minnereden ‒ Verzeichnis der Handschriften und Drucke, MTU 25, München.

    • Search Google Scholar
    • Export Citation
  • Carmina Burana = Carmina Burana, Die Lieder der Benediktbeurer Handschrift. Zweisprachige Ausgabe, Zürich und München 1974.

  • Georges 1976: Karl Ernst Georges, Ausführliches Lateinisch-Deutsches Handwörterbuch in 2 Bdn., Nachdruck der achten verbesserten und vermehrten Auflage von Karl Georges, Hannover.

    • Search Google Scholar
    • Export Citation
  • Langbroek 2007: Erika Langbroek, “Der dritte Cisioianus in Hs. KB. Brussel ii 144 (f. 57r–58v),” in: Twai tigjus jere. Jubileumnummer van het Mededelingenblad van de Vereniging van Oudgermanisten, uitgegeven ter gelegenheid van het twintigjarig bestaan van de Vereniging, hg. C.P. van der Linde und L. van Wezel, Amsterdam: 153169.

    • Search Google Scholar
    • Export Citation
  • Priebsch 1906: Robert Priebsch, “Aus deutschen Handschriften der Königl. Bibliothek zu Brüssel iv.,” in: Zeitschrift für deutsche Philologie 38: 301333, 436465.

    • Search Google Scholar
    • Export Citation
  • Schupp 1999: V. Schupp, “Rätsel: deutsche Literatur,” in: Lexikon des Mittelalters, München: VII, 463ff.

  • Suchier 1913: Walther Suchier, “Eine mittelniederländische Bearbeitung altfranzösischer Minnefragen,” in: Archiv für das Studium der neueren Sprachen und Literaturen 130: 1219.

    • Search Google Scholar
    • Export Citation
  • Tervooren 1999: Helmut Tervooren, “Drei niederrheinische Cisioiani,” in: Sprache und Literatur des Mittelalters in den Nideren Landen (Niederdeutsche Studien), Köln, Weimar und Wien, 44: 291308.

    • Search Google Scholar
    • Export Citation
  • Tervooren 2006: Helmut Tervooren, Van der Masen tot op den Rijn. Ein Handbuch zur Geschichte der mittelalterlichen volkssprachlichen Literatur im Raum von Rhein und Maas, Berlin.

    • Search Google Scholar
    • Export Citation
  • Verdam 1973: J. Verdam, Middelnederlandsch Handwoordenboek. Onveranderde herdruk en van het woord sterne af opnieuw bewerkt door C.H. Ebbinge Wubben, ’s-Gravenhage.

    • Search Google Scholar
    • Export Citation
  • WNT = Woordenboek der Nederlandse Taal, Nachdruck, Den Haag 1993.

1

Vgl. Priebsch 1906, 331ff.; Suchier 1913, 12–31.

2

Priebsch 1906, 331ff., Suchier 1913, 12–37, Brandis 1968, 119, Nr. 316.

3

Priebsch 1906, 318 (partim).

4

Priebsch 1906, 314, 443ff., Tervooren 1999, 295ff., 303ff., Langbroek 2007, 152ff.

5

Carmina Burana, 630: 215, Spielermesse vii, 1 en 2a.

6

Dar salstu grote vroude syen / myn liefste kynt aen schouwen / nu dyent my aen suuerheit / ten sall v nummer ruwen.

7

In einer E-mail vom 8. Dezember 2009 schreibt uns Dr. Ulrike Hascher-Burger, die Noten seien hier keine Melodie, sondern verschlüsselte Syllaben, die Melodie sei sinnlos und der Text stehe vor allem nicht unter den Noten, sondern dazwischen.

8

solacior ‘se divertir’, Blaise 1975, 851.

9

fallaci, l. fallacii, Gen. von fallacium ‘tromperie, dérision’, Blaise 1975, 371.

  • Blaise 1975: A. Blaise, Lexicon Latinitatis Medii Aevi, Turnhout.

  • Braekman 1985: Willy L. Braekman, Hg., Een Nederlands raadselboek uit de zestiende eeuw, Brüssel.

  • Brandis 1968: Tilo Brandis, Mittelhochdeutsche, mittelniederdeutsche und mittelniederländische Minnereden ‒ Verzeichnis der Handschriften und Drucke, MTU 25, München.

    • Search Google Scholar
    • Export Citation
  • Carmina Burana = Carmina Burana, Die Lieder der Benediktbeurer Handschrift. Zweisprachige Ausgabe, Zürich und München 1974.

  • Georges 1976: Karl Ernst Georges, Ausführliches Lateinisch-Deutsches Handwörterbuch in 2 Bdn., Nachdruck der achten verbesserten und vermehrten Auflage von Karl Georges, Hannover.

    • Search Google Scholar
    • Export Citation
  • Langbroek 2007: Erika Langbroek, “Der dritte Cisioianus in Hs. KB. Brussel ii 144 (f. 57r–58v),” in: Twai tigjus jere. Jubileumnummer van het Mededelingenblad van de Vereniging van Oudgermanisten, uitgegeven ter gelegenheid van het twintigjarig bestaan van de Vereniging, hg. C.P. van der Linde und L. van Wezel, Amsterdam: 153169.

    • Search Google Scholar
    • Export Citation
  • Priebsch 1906: Robert Priebsch, “Aus deutschen Handschriften der Königl. Bibliothek zu Brüssel iv.,” in: Zeitschrift für deutsche Philologie 38: 301333, 436465.

    • Search Google Scholar
    • Export Citation
  • Schupp 1999: V. Schupp, “Rätsel: deutsche Literatur,” in: Lexikon des Mittelalters, München: VII, 463ff.

  • Suchier 1913: Walther Suchier, “Eine mittelniederländische Bearbeitung altfranzösischer Minnefragen,” in: Archiv für das Studium der neueren Sprachen und Literaturen 130: 1219.

    • Search Google Scholar
    • Export Citation
  • Tervooren 1999: Helmut Tervooren, “Drei niederrheinische Cisioiani,” in: Sprache und Literatur des Mittelalters in den Nideren Landen (Niederdeutsche Studien), Köln, Weimar und Wien, 44: 291308.

    • Search Google Scholar
    • Export Citation
  • Tervooren 2006: Helmut Tervooren, Van der Masen tot op den Rijn. Ein Handbuch zur Geschichte der mittelalterlichen volkssprachlichen Literatur im Raum von Rhein und Maas, Berlin.

    • Search Google Scholar
    • Export Citation
  • Verdam 1973: J. Verdam, Middelnederlandsch Handwoordenboek. Onveranderde herdruk en van het woord sterne af opnieuw bewerkt door C.H. Ebbinge Wubben, ’s-Gravenhage.

    • Search Google Scholar
    • Export Citation
  • WNT = Woordenboek der Nederlandse Taal, Nachdruck, Den Haag 1993.

Content Metrics

All Time Past Year Past 30 Days
Abstract Views 67 0 0
Full Text Views 236 45 6
PDF Views & Downloads 31 19 1