Modern Western Magic and Theosophy

In: Aries
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  • 1 University of Western Sydney

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Abstract

Der Einfluss der Theosophischen Gesellschaft auf die Entwicklung der modernen westlichen Esoterik kann kaum überschätzt werden. Sowohl direkt als auch indirekt funktionierte die Theosophie als Katalysator und Quelle für fast alles in der westlichen Esoterik, das die Veröffentlichung der Lehren von Helena Petrovna Blavatsky (1831–1891) und die Gründung der Theosophischen Gesellschaft im Jahre 1875 folgte. Während der Einfluss der Theosophie auf die westliche Esoterik gut dokumentiert ist, wird sie weniger häufig als Vorläufer der westlichen Magie gesehen. Obwohl Blavatsky das bereitstellte, was man als die den rituellen Magie zugrundeliegenden esoterischen Philosophie betrachten könnte, lieferte Charles Webster Leadbeater (1854–1934) die mehr praktischen, und tatsächlich beliebteren und schmackhafteren, Erklärungen, wie und warum sie wirksam sein könnte. Seine Behauptung, dass rituelle Magie nicht einfach symbolisch oder psychologisch sei, sondern eine wirkliche Transformation der Teilnehmer und der äußeren Welt verursachte, hat die meisten modernen ritualmagischen Gruppen und Texte beeinflusst und ist da deutlich offenkundig. Es ist ein Theosophischer Einfluss aber nicht einer, der Blavatsky, oder die Theosophische Organisationen welche das, was oft 'Neo-Theosophie' genannt wird, ablehnen, erkennen würden.

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