Von der nationalen zur internationalen Literatur

Transkulturelle deutschsprachige Literatur und Kultur im Zeitalter globaler Migration

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Editor: Helmut Schmitz
Seit ungefähr zwei Jahrzehnten gibt es in der deutschen Kulturlandschaft, im literarischen und akademischen Betrieb eine zunehmende Sensibilisierung für den Beitrag von Schriftstellern und Schriftstellerinnen zur Gegenwartsliteratur, deren Muttersprache nicht, oder nicht nur, deutsch ist und die nach Deutschland immigriert oder Kinder bzw. Enkel von Immigranten sind. Dieser Band präsentiert eine Reihe von Aufsätzen zur zeitgenössischen transnationalen deutschsprachigen Literatur und Kultur. Neben Aufsätzen zu einzelnen Schriftstellern (Imran Ayata, Yadé Kara, Feridun Zaimoğlu, Rafik Schami, Terézia Mora, Libuše Moníková und Ilija Trojanow) werden auch begriffliche und thematische Fragen angesprochen. Unterteilt in die Sektionen Historisches, Begriffliche Fragen, Deutsch-türkische, Ost- und südosteuropäische und Deutsch-jüdische Literatur, sucht der Band der Vielfalt und Heterogenität der transkulturellen deutschsprachigen Literatur gerecht zu werden. Dabei richtet sich der Band sowohl an Fachkollegen, als auch an Studenten.
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Table of contents

Helmut Schmitz: Einleitung: Von der nationalen zur internationalen Literatur
I. Historisches
Jürgen Joachimsthaler: “Undeutsche” Bücher. Zur Geschichte interkultureller Literatur in Deutschland
II. Begriffliches
Karl Esselborn: Neue Zugänge zur inter/transkulturellen deutschsprachigen Literatur
Volker C. Dörr: ‘Third Space’ vs. Diaspora. Topologien transkultureller Literatur
Alexandra Lübcke: Enträumlichungen und Erinnerungstopographien: Transnationale deutschsprachige Literaturen als historiographisches Erzählen
III. Deutsch-türkische Literatur und Film
Sandra Vlasta: Das Ende des ‘Dazwischen’ – Ausbildung von Identitäten in Texten von Imran Ayata, Yadé Kara und Feridun Zaimoğlu
Karin E. Yeşilada: ‘Nette Türkinnen von nebenan’ – Die neue deutsch-türkische Harmlosigkeit als literarischer Trend
Margaret Littler: Profane und religiöse Intensitäten: Die islamische Kultur im Werk von Emine Sevgi Özdamar und Feridun Zaimoğlu
James Jordan: Orientalismus, umgepolt? Zum Gebrauch des Exotismus und des Fantastischen in Werken der Diaspora-Literatur
Maha El Hissy: Transnationaler Grenzverkehr in Fatih Akins Gegen die Wand und Auf der anderen Seite
IV. Ost- und Südosteuropa
Boris Previšić: Poetik der Marginalität: Balkan Turn gefällig?
Aigi Heero: Zwischen Ost und West: Orte in der deutschsprachigen transkulturellen Literatur
Christoph Meurer: “Ihr seid anders und wir auch”: Inter- und transkulturelle Russlandbilder bei Wladimir Kaminer
Michaela Haberkorn: Treibeis und Weltensammler. Konzepte nomadischer Identität in den Romanen von Libuše Moníková und Ilija Trojanow
Terry Albrecht: Erzählerische und sprachliche Nähe. Bilder interkultureller Erfahrungen in den Texten von Terézia Mora und Yoko Tawada
Ernst Grabovszki: Österreich als literarischer Erfahrungsraum zugewanderter Autorinnen und Autoren
V. Deutsch-jüdische Literatur im europäischen Raum
Hans-Joachim Hahn: ‘Europa’ als neuer ‘jüdischer Raum’? – Diana Pintos Thesen und Vladimir Vertlibs Romane
Katrin Molnár: “Die bessere Welt war immer anderswo”. Literarische Heimatkonstruktionen bei Jakob Hessing, Chaim Noll, Wladimir Kaminer und Vladimir Vertlib im Kontext von Alija, jüdischer Diaspora und säkularer Migration
Heinz-Peter Preußer: Europäische Phantasmen des Juden: Shylock, Nathan, Ahasver
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