Staatlichkeit im Wandel

Zur unendlichen Geschichte vom Streit um das Selbstverständnis der Rechtswissenschaft

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Staat und Staatlichkeit im Wandel – zugleich ein Beitrag zur unendlichen Geschichte vom Streit um das Selbstverständnis der Rechtswissenschaft.
An der Zeitenwende vom 20. zum 21. Jh. ist der Staat wieder zum Thema geworden. Von »tektonischen Verschiebungen kaum überschätzbaren Ausmaßes« ist die Rede. Dem treten Stichworte wie der »integrierte Verfassungsstaat« und Modelle »offener Staaten« zur Seite. Die einen sehen den Nationalstaat in der »Sinnkrise«, die anderen verkünden den »Abschied vom Nationalstaat«. Wieder andere träumen vom »Weltstaat« oder von einer »Welt jenseits des Staates«. Diese Szenarien haben die staats(rechts)wissenschaftliche Forschung nachhaltig inspiriert. Als zentrale Leitideen reflektieren der Transnationalismus, der Konstitutionalismus, das Governance-Konzept, die Idee der Verfassungsstaatlichkeit und der Dialogische Pluralismus diesen Wandel von Staat und Staatlichkeit. Aber was sagen uns diese Reflexionsdiskurse über das Selbstverständnis der Rechtswissenschaft? Welches Verhältnis von Theorie und Praxis (des Rechts) spiegelt sich in ihnen wider?

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Biographical Note
Martin Schulte ist seit 1994 Ordinarius für Öffentliches Recht an der Juristischen Fakultät der TU Dresden; als Gastprofessor lehrte er an der Katholischen Universität Nijmegen (NL) und der Emory University Atlanta (USA); im Jahre 2011 wurde er für seine Monographie »Eine soziologische Theorie des Rechts« mit dem Preis »Geisteswissenschaften International« des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet.
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