Jahrbuch für Europäische Ethnologie Dritte Folge 13–2018

Dänemark

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Dänemark verfügt wie nur wenige andere Regionen Europas mit seiner wechselvollen Geschichte und seiner Stellung zwischen Nord- und Ostsee, Mitteleuropa und Skandinavien über besondere Erfahrungen des kulturellen Austauschs.
Zum dänischen Gesamtstaat gehörten einst auch Norwegen, Island, die Färöer und Grönland. Als Dänemark sich in den Napoleonischen Kriegen auf die Seite Frankreichs stellte, musste es im Kieler Frieden von 1814 Norwegen an Schweden abtreten und bekam dafür das Herzogtum Lauenburg. Angesichts neu aufflammender nationalistischer Tendenzen in Europa bietet die Betrachtung des Miteinanders im dänisch-deutschen Kulturraum interessante Perspektiven auf ethnisch motivierte Ein- und Abgrenzungen.
Die Beiträge beschäftigen sich mit den wechselseitigen Beeinflussungen und den vielfältigen Aktivitäten von dänischer und deutscher Seite, ein nationales wie europäisches Bewusstsein zu fördern.
Daniel Drascek ist Professor an der Universität Regensburg und Leiter des Instituts für Volkskunde der Kommission für bayerische Landesgeschichte bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.
Heidrun Alzheimer ist Professorin für Europäische Ethnologie an der Universität Bamberg.
Sabine Doering-Manteuffel ist Professorin für Europäische Ethnologie an der Universität Augsburg.
Daniel Drascek ist Professor für Vergleichende Kulturwissenschaft an der Universität Regensburg.
Angela Treiber ist Professorin für Europäische Ethnologie/Volkskunde an der KU Eichstätt-Ingolstadt.